Die Landschaft der Rückzahlung föderaler Studienkredite durchläuft eine signifikante Transformation, da die Trump-Regierung den umstrittenen SAVE-Plan (Saving on a Valuable Education), eine Schlüsselinitiative der vorherigen Regierung, schrittweise beendet. Dieser Politikwechsel führt neue Rückzahlungsstrukturen ein, die Millionen von Kreditnehmern betreffen und den Ansatz der Regierung zur Verwaltung von Studentenschulden neu definieren.
- Der umstrittene SAVE-Plan zur Rückzahlung von Studienkrediten wird von der Trump-Regierung eingestellt.
- Der SAVE-Plan, 2023 von der Biden-Administration eingeführt, deckelte Monatszahlungen auf 5 % bzw. 10 % des diskretionären Einkommens.
- Das Programm wurde 2024 von Bundesgerichten blockiert, was zu seiner Aussetzung und Wiederaufnahme der Zinsakkumulation führte.
- Etwa 460.000 Kreditnehmer waren direkt im SAVE-Programm eingeschrieben; fast 8 Millionen befanden sich zuvor in einer allgemeinen Stundung.
- Der SAVE-Plan wird im Rahmen des „One Big Beautiful Bill Act“ durch einen überarbeiteten 10-Jahres-Standard-Rückzahlungsplan und den neuen „Repayment Assistance Plan (RAP)“ ersetzt.
- Das Bildungsministerium bezeichnet SAVE als „illegal“ und fokussiert sich auf fiskalische Zurückhaltung und vereinfachte Rückzahlungsstrukturen.
Der Politikwechsel und seine Ursprünge
Der SAVE-Plan, der 2023 von der Biden-Administration eingeführt wurde, zielte darauf ab, die Rückzahlungslasten zu mindern, indem er monatliche Zahlungen für Studierende mit Bachelor-Abschluss auf 5 % und für Absolventenkredite auf 10 % des diskretionären Einkommens begrenzte. Diese Initiative, wie aus internen Dokumenten des Bildungsministeriums, über die Politico berichtete, hervorgeht, sollte die Erschwinglichkeit erhöhen, insbesondere für Bundesstudienkreditnehmer mit geringem und mittlerem Einkommen. Der Plan stieß jedoch auf erhebliche rechtliche Hürden, was 2024 zu seiner Blockierung durch Bundesgerichte und zur anschließenden Aussetzung führte, wobei die Zinsakkumulation auf gerichtliche Anordnung wieder aufgenommen werden sollte.
Abgesehen von der umfassenderen Initiative zum Erlass von Studentendarlehen – die der Oberste Gerichtshof als verfassungswidrig einstufte und für die eine so weitreichende Schuldentilgung die Zustimmung des Kongresses erforderthätte – diente der SAVE-Plan als wichtige Ausweichstrategie. Seine Einstellung betrifft direkt etwa 460.000 Bundesstudienkreditnehmer, die sich speziell in diesem Programm angemeldet hatten. Darüber hinaus hatten sich fast 8 Millionen Kreditnehmer, die zuvor im SAVE-Plan eingeschrieben waren, unter einer allgemeinen Stundung befunden, wodurch sie von monatlichen Zahlungen und Zinsakkumulation befreit waren.
Neuer Rahmen der Trump-Regierung
Die Trump-Regierung hat den SAVE-Plan stets kritisiert und ihn als fiskalisch unhaltbar und übermäßig großzügig charakterisiert. Ein Strategiepapier des Bildungsministeriums vom 18. Juli bestätigte die offizielle Einstellung von SAVE, das im Rahmen der Bestimmungen des „One Big Beautiful Bill Act“ ersetzt wird. Das Ministerium erklärte explizit, dass Kreditgeber nun keine SAVE-Anträge mehr bearbeiten können und das Programm für „illegal“ erklärt wurde.
Im Zuge dieser Überarbeitung führt das Bildungsministerium zwei neue Rückzahlungsoptionen ein: einen überarbeiteten 10-Jahres-Standard-Rückzahlungsplan und einen neuen Repayment Assistance Plan (RAP). Diese sollen das Studentenkreditsystem vereinfachen und die Steuerzahler entlasten, indem die Zahlungen an eine optimierte Einkommensformel gekoppelt werden.
Das Bildungsministerium unter Präsident Donald Trump behauptete, der SAVE-Plan habe dazu geführt, dass sich „Millionen von Kreditnehmern“ aufgrund des „falschen Versprechens von Darlehenserlass und Null-Monatszahlungen“ angemeldet hätten, trotz früherer Bundesgerichtsentscheidungen gegen solche Politiken. Das Ministerium kritisierte die vorherige Regierung ferner für die Implementierung einer „Null-Prozent ‚Litigation Forbearance‘“, mit der Begründung, sie habe Kosten auf die Steuerzahler verlagert und Kreditnehmer ohne klare Rückzahlungsrichtlinien zurückgelassen. Die aktuelle Regierung hat versprochen, Kreditnehmer zu „neuen, legalen Rückzahlungsplänen“ zu führen, die ihren finanziellen Bedürfnissen entsprechen und gleichzeitig die Interessen der Steuerzahler schützen. Dieser Politikwechsel markiert eine signifikante Abkehr in der Verwaltung föderaler Studienkredite, wobei fiskalische Zurückhaltung und vereinfachte Rückzahlungsstrukturen gegenüber den expansiven, einkommensbasierten Modellen der Vorgängerregierung priorisiert werden.

Felix schreibt über Kurse, als wären sie Charaktere in einer Soap – mit Drama, Wendungen und gelegentlichen Crashs. Er hat eine Schwäche für Diagramme, benutzt das Wort „Volatilität“ in Alltagsgesprächen und bringt sogar seine Katze dazu, die DAX-Tabelle täglich zu beobachten. Sein Lieblingsspruch: „Buy the dip – und den Kaffee gleich dazu.“