Die globale Wirtschaftslandschaft steht unter verstärkter Beobachtung, da ein prominenter Finanzberater die Wirksamkeit der aktuellen Geldpolitik der Federal Reserve infrage stellt. Angesichts anhaltender Inflation und Anzeichen einer wirtschaftlichen Verlangsamung argumentieren Kritiker, dass erhöhte Zinssätze die Wirtschaft nicht stabilisieren, sondern stattdessen Schwachstellen verschärfen und möglicherweise zu einer Rezession führen könnten. Dieser wirtschaftliche Hintergrund verstärkt die Attraktivität widerstandsfähiger, knapper Vermögenswerte wie Bitcoin und Gold als entscheidende Absicherungen für Anleger, die sich in einem unsicheren Marktumfeld zurechtfinden müssen.
- Hohe Zinsen der Fed werden als Schwächung der US-Wirtschaft kritisiert, nicht als Stabilisierung.
- Der Leading Economic Index (LEI) signalisiert mit einem Rückgang von über 5 % seit 2022 eine drohende Rezession.
- Inflation wird primär durch globale Lieferkettenstörungen und geopolitische Ereignisse verursacht, nicht durch übermäßige Nachfrage.
- Die aktuelle Aktienmarktrallye ist fragil, da das Wachstum auf wenige Mega-Cap-Technologieunternehmen konzentriert ist.
- Bitcoin und Gold werden als unerlässliche Absicherung gegen Marktinstabilität und wirtschaftliche Volatilität empfohlen.
Kritik an der Geldpolitik und den Wirtschaftsindikatoren
Timothy Peterson, Gründer von Cane Island Alternative Advisors, hat die Vorgehensweise der Federal Reserve scharf kritisiert und behauptet, dass hohe Zinsen die US-Wirtschaft aktiv schwächen. Peterson hebt den deutlichen Rückgang des Leading Economic Index (LEI) hervor, eines Schlüsselindikators, der in den letzten fünfzig Jahren historisch jeder US-Rezession vorausging. Der LEI ist seit 2022 um mehr als 5 % gefallen, ein Schwellenwert, der traditionell eine bevorstehende wirtschaftliche Kontraktion signalisiert. Trotz dieses Warnzeichens lässt die Zurückhaltung der Fed, die Zinsen zu senken, Peterson vermuten, dass sich das Land bereits in einer Rezession befinden könnte, auch ohne offizielle Bestätigung durch das National Bureau of Economic Research (NBER).
Die wahren Ursachen der Inflation verstehen
Peterson bekräftigt, dass die aktuellen Inflationsdrücke nicht primär auf übermäßige Nachfrage zurückzuführen sind, sondern auf tiefgreifende globale Lieferkettenstörungen. Er verweist auf die lang anhaltenden Auswirkungen geopolitischer Ereignisse, wie die russische Invasion in der Ukraine, die die Märkte für Energie, Agrarprodukte und kritische Rohstoffe erheblich destabilisiert haben. Aus dieser Perspektive betont er, dass Zinserhöhungen ein ineffektives Instrument zur Lösung dieser angebotsseitigen Probleme sind. Stattdessen besteht das Risiko, dass solche Politiken das Wirtschaftswachstum hemmen, die Konsumausgaben verringern und den Arbeitsplatzverlust in verschiedenen Sektoren beschleunigen.
Fragilität an den Aktienmärkten
Weitere Bedenken betreffen die Nachhaltigkeit der jüngsten Aktienmarktrallye. Peterson beobachtet, dass ein unverhältnismäßig großer Anteil des Wachstums des S&P 500 auf eine ausgewählte Gruppe von Mega-Cap-Technologieunternehmen konzentriert ist. Diese enge Marktführerschaft schafft eine fragile Grundlage und macht den breiteren Aktienmarkt besonders anfällig für erhöhte makroökonomische Risiken und potenzielle Abschwünge.
Bitcoin und Gold: Unerlässliche Absicherungen
Angesichts der wahrgenommenen Grenzen der Fiskalpolitik und der anhaltenden Inflationsdrücke rät Peterson Anlegern, Schutz in seltenen und widerstandsfähigen Vermögenswerten zu suchen. Er unterstreicht, dass die Instrumente der Federal Reserve schlecht geeignet sind, fundamentale strukturelle Probleme innerhalb der Wirtschaft anzugehen. Folglich identifiziert er sowohl Bitcoin als auch Gold als unerlässliche Absicherungen gegen Marktinstabilität und wirtschaftliche Volatilität und plädiert für deren Aufnahme in Anlageportfolios, um sich gegen die anhaltenden Unsicherheiten abzusichern.

Felix schreibt über Kurse, als wären sie Charaktere in einer Soap – mit Drama, Wendungen und gelegentlichen Crashs. Er hat eine Schwäche für Diagramme, benutzt das Wort „Volatilität“ in Alltagsgesprächen und bringt sogar seine Katze dazu, die DAX-Tabelle täglich zu beobachten. Sein Lieblingsspruch: „Buy the dip – und den Kaffee gleich dazu.“