Exodus aus NYC: Reiche zieht es wegen Politik und Steuern nach Südflorida.

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By Johanna

Eine bemerkenswerte demografische Verschiebung zeichnet sich unter den wohlhabenden Bewohnern New York Citys ab, die als Reaktion auf die sich entwickelnden politischen Landschaften ihre städtische Basis neu bewerten. Diese Neubewertung intensivierte sich nach den jüngsten Bürgermeistervorwahlen der Stadt, bei denen der Abgeordnete Zohran Mamdani, der mit einer Plattform progressiver Wirtschaftspolitik antrat, einen bedeutenden Sieg errang. Die Implikationen dieser vorgeschlagenen Politiken, insbesondere in Bezug auf Besteuerung, Regulierung und Eigentumsrechte, veranlassen einen Teil der vermögenden Privatpersonen und Geschäftsinhaber der Stadt, eine Umsiedlung zu erwägen, vorwiegend nach Südflorida.

  • Wohlhabende New Yorker bewerten ihren Wohnsitz in der Metropole aufgrund politischer Entwicklungen neu.
  • Auslöser ist der Sieg von Abgeordnetem Zohran Mamdani bei den Bürgermeistervorwahlen mit einer Plattform progressiver Wirtschaftspolitik.
  • Geplante Politiken betreffen insbesondere Besteuerung, Regulierung und Eigentumsrechte.
  • Südflorida wird als bevorzugtes Ziel für Umsiedlungen identifiziert, angetrieben von Steuervorteilen und verbesserter Lebensqualität.
  • Nach den Vorwahlen verzeichnete ONE Sotheby’s International Realty einen 50%igen Anstieg des Website-Verkehrs aus dem New Yorker Raum.
  • Die aktuelle Entwicklung spiegelt eine frühere Migrationswelle (2018-2022) wider, die fast 14 Milliarden US-Dollar an Einkommen nach Florida verlagerte.

Politische Impulse und Marktreaktion

Mamdanis Kampagne sprach sich für Maßnahmen wie einen stadtweiten Mietpreisstopp, steuerfinanzierte Kinderbetreuung und umfangreiche Initiativen für den öffentlichen Nahverkehr aus. Während diese Politiken beträchtliche Wahlunterstützung fanden, haben sie gleichzeitig Bedenken unter den wohlhabenderen Schichten der Stadt hervorgerufen. Branchenexperten beobachten eine direkte Korrelation zwischen diesen politischen Entwicklungen und einem erhöhten Interesse an Abwanderung.

Daniel de la Vega, Präsident von ONE Sotheby’s International Realty, berichtete über einen 50%igen Anstieg des Website-Verkehrs aus dem New Yorker Raum in der Woche unmittelbar nach den Vorwahlen. Dieser Anstieg deutet auf eine aktive Neubewertung unter potenziellen Käufern hin, was zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach neuen Immobilienprojekten in Südflorida führt. Das Interesse ist besonders stark unter vermögenden Privatpersonen, institutionellen Anlegern und einer vielfältigen Gruppe, darunter Familien, Unternehmer und Vermögensverwalter, die eine dauerhafte Verlagerung sowohl ihrer Geschäftsaktivitäten als auch ihres Lebensstils in Betracht ziehen.

Historische Trends und zukünftige Aussichten

Die Hauptmotivationen für diese potenzielle Abwanderung werden durchweg als das Streben nach Steuervorteilen, größerer wirtschaftlicher Stabilität, erhöhter persönlicher Sicherheit und einer insgesamt höheren Lebensqualität genannt. Dieser jüngste Anstieg spiegelt eine frühere Migrationswelle zwischen 2018 und 2022 wider, als über 125.000 New Yorker nach Florida umzogen, fast 14 Milliarden US-Dollar an bereinigtem Bruttoeinkommen in den Sunshine State einbrachten und dessen Immobilienmarkt erheblich umgestalteten. Die Aussicht auf Mamdanis Sieg bei den Parlamentswahlen könnte eine zweite, noch ausgeprägtere Migrationswelle auslösen.

Während die vollen Auswirkungen bis zum Ergebnis der Parlamentswahlen abzuwarten bleiben, deuten frühe Indikatoren auf eine wachsende Unruhe unter den Immobilieneigentümern hin. Ein Beispiel ist ein Kunde, der nach mehr als einem Jahrzehnt des Besitzes und der Vermietung einer Manhattaner Eigentumswohnung beschloss, diese aufgrund steigender Betriebskosten, zunehmender regulatorischer Unsicherheit und potenziell höherer Steuern und Mietpreiskontrollmaßnahmen zu verkaufen. Dieses Gefühl unterstreicht einen breiteren Trend, bei dem viele ihre Zeitpläne beschleunigen, um den südfloridianischen Markt als strategisches Gelegenheitsfenster zu erkunden.

New Yorks anhaltende Resilienz

Trotz dieser Migrationsdrücke behält New York City seine beeindruckende Stellung als globales Zentrum. De la Vega betont, dass die Stadt weiterhin unvergleichliche Möglichkeiten, Konnektivität und kulturelle Lebendigkeit bietet. Sie bleibt einer der dynamischsten, widerstandsfähigsten und begehrtesten Immobilienmärkte der Welt, der historisch gesehen eine außergewöhnliche Fähigkeit bewiesen hat, sich unabhängig von politischen Verschiebungen anzupassen und zu gedeihen.

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